Der Acatenango ist ein fast 4.000 m hoher Vulkan im Hochland von Guatemala – und eine der eindrucksvollsten Trekkingtouren in ganz Mittelamerika. Besonders spektakulär: Direkt gegenüber liegt der Vulkan Fuego, einer der aktivsten Vulkane der Welt, der regelmäßig Asche und Lava in den Himmel schleudert. Wer die Wanderung auf den Acatenango macht, erlebt dieses Naturschauspiel aus nächster Nähe – meist in der Nacht, unter klarem Sternenhimmel, bei Kälte und Staunen. Bei passenden Bedingungen kann man sogar (optional) über den Rücken des Vulkans Fuego noch näher an die Spitze des aktiven Vulkans wandern und sich die Ausbrüche aus der Nähe ansehen (mit ausreichend Sicherheitsabstand).
Die Tour dauert in der Regel 2 Tage und ist nur mit Begleitung und Organisation einer Agentur möglich (nicht auf eigene Faust). Von tropischem Nebelwald geht es durch karge Vulkanlandschaft bis zum windgepeitschten Gipfel auf 3.976 m. Belohnt wirst du mit atemberaubenden Ausblicken, Lagerfeuerstimmung auf dem Basecamp und dem unvergesslichen Moment, wenn der Fuego gegenüber ausbricht und sich ein einmaliger Anblick auf ein spektakuläres Naturschauspiel bietet.
In diesem Erfahrungsbericht teile ich alle wichtigen Infos zur geführten Vulkanwanderung: Tourenanbieter, Route, Höhenmeter, Packliste, Übernachtung im Basecamp, Kosten und weiteres 🙂 .
alles auf einen Blick
Gesamte Wanderung: 2 Tage, ca. 18 km (Hin- und Rückweg), rund 1.600 Höhenmeter
Startpunkt & nächste Stadt in Guatemala: Antigua – Ausgangspunkt für Buchung, Anreise und letzte Besorgungen
Höchster Punkt: Gipfel des Acatenango – 3.976 m, mit freiem Blick auf den aktiven Vulkan Fuego
Höhenlage: zwischen ca. 2.400 m und 3.976 m; Akklimatisierung hilfreich, aber nicht zwingend nötig
Schwierigkeit: mittel bis anspruchsvoll – steil, dünne Luft, kalte Nächte und ggf. schwierige Wetterbedingungen
Organisation: nur als geführte Tour möglich, zahlreiche Anbieter in Antigua
- Verpflegung: in geführter Tour enthalten
- Equipment: eigenes mitbringen und/oder teilweise vom Tourenanbieter ausleihen
Beste Reisezeit: November bis April (Trockenzeit); August–Oktober mit höherem Regenrisiko und schlechter Sicht
Übernachtung: im Basecamp (ca. 3.600 m) – einfache Unterkünfte, vom Anbieter gestellt
Kosten (grobe Orientierung): 60–100 € für eine geführte „all-inclusive“ Tour ab Antigua
beste Reisezeit
Die beste Zeit für die Wanderung auf den Acatenango liegt in der Trockenzeit zwischen November und April. In diesen Monaten ist das Wetter am stabilsten, mit klaren Tagen und guter Sicht auf den aktiven Vulkan Fuego. Tagsüber liegen die Temperaturen meist angenehm zwischen 10 und 20 °C, während es nachts in der Höhe empfindlich kalt werden kann (oft unter 0 °C). Besonders die Monate Dezember bis Februar gelten als optimal, da es seltener regnet und die Wege gut begehbar sind. Allerdings ist in dieser Zeit auch mit mehr Andrang zu rechnen, vor allem an Wochenenden oder Feiertagen.
Wer es ruhiger mag, kann den Trek auch im November oder April machen – allerdings musst du dann mit mehr Wolken, Regen und rutschigem Untergrund rechnen. In der Regenzeit (Mai bis Oktober) wird die Tour deutlich herausfordernder: Die Wege sind oft matschig, die Sicht auf den Fuego eingeschränkt und es kann zu spontanen Wetterumschwüngen kommen. Auch Zelten im Basecamp wird dann ungemütlicher, da Ausrüstung schneller durchnässt und es kälter sein kann.
Ich war selbst im August dort – mitten in der Regenzeit – und hatte eigentlich Glück mit dem Wetter. Zumindest tagsüber blieb es trocken und wir hatten klare Sicht auf den Fuego. Allerdings sind diejenigen, die vom Basecamp auf dem Acatenango aus am Nachmittag hinüber auf den Fuego-Rücken gewandert sind, im strömenden Regen gelaufen und dementsprechend pitschnass geworden. Mit der richtigen Ausrüstung und etwas Glück ist die Tour auch in dieser Zeit machbar – aber sie fordert definitiv mehr Flexibilität und Durchhaltevermögen.
Erwartungen
Was erwartet dich bei der Besteigung des Vulkans Acatenango und was musst du bei der Vorbereitung der Wanderung beachten?
Wetter & Temperaturen
Die Wanderung auf den Acatenango führt in höhere Lagen als viele andere Treks in Guatemala – bis knapp 4.000 m am Gipfel. Durch diese Höhe sind die Bedingungen überraschend rau und kühl, besonders in der Nacht. Wetterumschwünge sind keine Seltenheit, und wer schlecht vorbereitet ist, kann schnell an seine Grenzen kommen.
Tagsüber liegen die Temperaturen während der Trockenzeit (November–April) meist zwischen 10 und 20 °C, wobei es in der Sonne angenehm warm werden kann. Sobald jedoch Wolken aufziehen oder man im Schatten unterwegs ist, wird es schnell deutlich kühler. Nachts – vor allem im Basecamp auf rund 3.600 m – können die Temperaturen bis unter den Gefrierpunkt fallen, besonders zwischen Dezember und Februar. Wind und Feuchtigkeit verstärken das Kälteempfinden.
In der Regenzeit (Mai bis Oktober) ist das Wetter deutlich unbeständiger: Es kann jederzeit zu Regen, Nebel oder kräftigen Windböen kommen. Die Wege werden dann schnell rutschig, und die Sicht auf den Vulkan Fuego ist oft stark eingeschränkt. Auch im Basecamp kann es durch den Regen ungemütlich und nass werden.
Unabhängig von der Jahreszeit solltest du auf der Tour auf alles vorbereitet sein: Sonnenschutz, Regenschutz und warme Kleidung gehören unbedingt ins Gepäck. Besonders wichtig sind wind- und wasserdichte Jacken, Mütze und Handschuhe sowie trockene Wechselsachen für die Nacht. Wer schlecht ausgerüstet ist, friert.
körperliche Fitness
Der Acatenango-Trek ist kurz, aber intensiv. Dich erwartet ein konstanter, teils sehr steiler Anstieg, der dich vom Startpunkt auf rund 2.400 m bis fast 4.000 m auf den Gipfel des Acatenango bringt. Das bedeutet: Du solltest eine gute Grundkondition mitbringen. Zusätzlich kann sich die Höhenlage bemerkbar machen. In der Regenzeit können nasse Passagen oder matschige Abschnitte den Aufstieg zusätzlich erschweren.
Wenn du dich für die optionale Zusatztour auf den Fuego-Rücken entscheidest, kommen weitere 3–4 Stunden Gehzeit und zusätzliche Höhenmeter hinzu – in der Regel am Nachmittag oder Abend nach dem ersten Tagesmarsch. Das verlangt nochmals Energie und Konzentration, vor allem bei schlechter Sicht oder aufgewühltem Untergrund.
Insgesamt gilt: Du solltest körperlich fit, ausdauernd und mental vorbereitet sein. Die Tour ist absolut machbar, aber unterschätzen solltest du sie nicht – vor allem wegen der Höhe, dem Temperatursturz in der Nacht und der plötzlichen Wetterumschwünge.
Organisation & Komfort
- „All inclusive“ Touren: Die geführten Touren beinhalten i.d.R, alles vom Hin- und Rücktransport von/nach Antigua, der Verpflegung, Unterkunft im Basecamp, Leih-Equipment und dem Guide
- Unterkunft: Im Basecamp schläft man in einfachen Unterkünften (Hütten), die man sich normalerweise mit mehreren anderen Teilnehmern teilt. Auf Anfrage gibt es auch private Unterkünfte. Es gibt kein fließendes Wasser, keine Duschen und nur einfache Toiletten (Plumpsklo)
- Verpflegung: alle Mahlzeiten sind inbegriffen, für vegetarische/vegane Optionen am besten vorher nachfragen
- Du trägst deine Sachen selbst: Verpflegung, Leih-Equipment etc. sind inbegriffen, aber du trägst alles auf deinem eigenen Rücken – also pack minimalistisch, aber durchdacht
Planung & Vorbereitung
Die Vorbereitung für den Acatenango-Trek ist angenehm unkompliziert – vor allem, weil es sich um eine geführte Tour handelt. Die Touren sind in der Regel „all inclusive“: vom Hin- und Rücktransport von/nach Antigua, der Verpflegung, Unterkunft im Basecamp, Leih-Equipment und dem Guide ist alles inbegriffen. Zur Vorbereitung der Tour musst du demnach folgendes tun:
✅ Tour buchen: In Antigua gibt es zahlreiche Tourenanbieter – Buchung vor Ort oder 1–2 Tage im Voraus ist oft ausreichend, besonders in der Nebensaison. In der Hauptsaison (Dezember–März) lohnt sich eine frühere Reservierung.
✅ Wetter checken: Das Wetter kann sich schnell ändern. Am besten planst du deine Wanderung flexibel, um bei Starkregen oder Gewitter spontan verschieben zu können. Wir mussten die Wanderung tatsächlich ein Mal verschieben, weil die Wetterbedingungen zu schlecht waren.
✅ Packliste beachten (siehe unten): Auch wenn’s in Antigua meist nach T-Shirt-Wetter aussieht: warme Kleidung (inkl. Mütze, Handschuhe, Windjacke) ist Pflicht – Gutes Schuhwerk, Stirnlampe und ein Regenschutz für Rucksack und Körper sind ebenfalls wichtig. Falls dir Ausrüstung fehlt, kannst du dies normalerweise direkt beim Tourenanbieter ausleihen. Informiere dich vorab, ob das möglich ist.
✅ Höhe ernst nehmen: Auch wenn du nur 2 Tage unterwegs bist – die fast 4.000 m am Gipfel machen sich bemerkbar. Plane vorher am besten ein paar ruhige Tage in Antigua ein, trink ausreichend Wasser und geh den Aufstieg langsam an.
✅ Optional: Fuego-Zusatztour einplanen: Falls du den extra Hike zum Fuego-Rücken machen willst – also dem aktiven Vulkan (sehr lohnenswert!), frag bei der Buchung direkt danach. Nicht alle Anbieter bieten diesen Teil standardmäßig an.
Buchung & Kosten
Die Exkursion startet in der wunderschönen kleinen Stadt Antigua in Guatemala. Dort gibt es zahlreiche Agenturen vor Ort, bei denen du die Tour buchen kannst. Man findet auch Angebote online, diese sind aber meist deutlich teurer. Obwohl die Route dieselbe ist, unterscheiden sich die Touren teils deutlich in Gruppengröße, Unterkunftsstandard, Verpflegung und Leih-Equipment. Einige Camps bieten zum Beispiel richtige Hütten mit Matratzen, andere nur Zelte mit Schlafsack auf Isomatte. Entsprechend variieren auch die Preise: je nach Anbieter solltest mit ca. 60 bis 100 € für die 2-Tages-Tour rechnen. Ein Preisvergleich lohnt sich, vor allem wenn dir Komfort oder gutes Equipment wichtig sind.
Wir haben unsere Tour vor Ort bei der Agentur Asoava Tours gebucht und waren sehr zufrieden mit der Gruppengröße, unseren Guides und dem, was wir für unser Geld bekommen haben. Wir waren eine Gruppe von ca. 12 Personen, die von 3 Guides begleitet wurde. Die Veranstalter waren wirklich super und einfach so herzlich! Außerdem handelt es sich um eine ausschließlich von Locals geführte Agentur und mit einer Buchung unterstützt du mehrere lokale Familien.
Anders als die meisten Anbieter haben sie keinen Standort im Zentrum von Antigua und die ganze Kommunikation vorab verläuft per Whatsapp – am besten einfach die Website abchecken und dort auch die Kontaktdaten abrufen. (Tipp: Die Website ist komplett auf spanisch, aber du kannst mit Google Translate ganze Websites übersetzen lassen).
Für ca. 85€ (750 GTQ) waren der private Transport vom Zentrum Antiguas zum Standort des Veranstalters (in der Nähe vom Startpunkt der Wanderung), Weitertransport zum Ausgangspunkt der Tour, professionelle Bergführer, die gesamte Ausrüstung sowie Verpflegung und die Übernachtungen in der Unterkunft im Basecamp inklusive.
Packliste
Kleidung
✅ Wanderkleidung im Zwiebelprinzip
✅ Regenjacke (– wirklich sehr empfehlenswert)
✅ warme Kleidung fürs Camp und zum Schlafen Schlafkleidung + leichte Schuhe fürs Camp (z. B. Crocs)
✅ Mütze / Stirnband, Buff, Handschuhe (du wirst es nicht bereuen)
✅ Sonnenhut / Cap + Sonnenbrille
Hygiene & Erste Hilfe
✅ Zahnbürste & Zahnpasta
✅ Reisehandtuch
✅ Biologisch abbaubare Seife zum Händewaschen
✅ Feuchttücher & Toilettenpapier
✅ Sonnencreme + Lippenpflege mit UV
✅ Mückenschutz
✅ Persönliche Medikamente
✅ Mini-Reiseapotheke (inkl. Blasenpflaster & Tape, Schmerzmittel, Elektrolyte)
Wanderausrüstung & Sonstiges
✅ Trekkingrucksack (ca. 40l mit Regenschutz)
✅ Warmer Schlafsack (Komfortbereich mind. –5 °C) – gibt’s vom Tourenanbieter zum ausleihen
✅ Stirnlampe + Ersatzbatterien – gibt’s vom Tourenanbieter zum ausleihen
✅ Trekkingstöcke (sehr empfehlenswert) – gibt’s vom Tourenanbieter zum ausleihen
✅ Snacks: volle Verpflegung ist zwar inbegriffen, aber ein paar eigene Snacks haben noch niemandem geschadet
✅ Bargeld in GTQ – unterwegs gibt’s ein paar Snackstände mit frischen Früchten, Süßigkeiten oder Drinks
✅ Powerbank (keine Steckdosen in den Camps)
✅ Smartphone / Kamera + Ladekabel
✅ Drybags oder Zip-Beutel (gegen Regen)
✅ Ohrstöpsel (du teilst dir die Unterkunft mit anderen Teilnehmern)
Expedition Ablauf
Tag 1
Los ging’s gegen 7 Uhr morgens im Zentrum von Antigua. Treffpunkt war ein zentraler Platz, zu dem die meisten Unterkünfte nur ein paar Gehminuten entfernt liegen – Antigua ist klein und leicht zu Fuß zu erkunden. Von dort wurden wir mit einem Shuttle zum Camp des Touranbieters in einem Dorf nahe des Wanderstarts gebracht.
Dort gab’s erstmal ein stärkendes Frühstück und die Möglichkeit, fehlende Ausrüstung zu leihen – von dicker Jacke über Handschuhe bis hin zu Schlafsack und Stirnlampe. Alles, was du brauchst, bekommst du vor Ort – teilweise im Preis inbegriffen und teilweise für einen kleinen Aufpreis. Außerdem erhältst du deine Mahlzeiten in Form von Lunchboxen, die du zusammen mit deiner persönlichen Ausrüstung selbst im Rucksack nach oben trägst.
Nach dem Frühstück ging’s weiter mit dem Minivan zum offiziellen Startpunkt der Wanderung. Gegen 10 Uhr startete dann der eigentliche Aufstieg: 6,5 km mit ca. 1.120 Höhenmetern. Nach rund 4 bis 5 Stunden Gehzeit (je nach Gruppe und Wetter) erreichst du das Basecamp auf etwa 3.600 m, mit Blick direkt auf den aktiven Vulkan Fuego.
Im Camp kannst du die Aussicht genießen und es dir in der Unterkunft und am Lagerfeuer gemütlich machen. Zum Abendessen gab’s warmes Essen und später noch heiße Schokolade und Marshmallows über dem Feuer – richtig gemütlich nach dem anstrengenden Aufstieg. Und das alles bei konstantem Blick auf den gegenüberliegenden, regelmäßig ausbrechenden Vulkan Fuego – vor allem bei Nacht ein sehr beeindruckendes und einmaliges Bild.
Optional (und gegen Aufpreis) kannst du am Nachmittag noch eine geführte Zusatztour auf den Fuego-Rücken machen – eine 3- bis 4-stündige Wanderung näher an den aktiven Krater des Fuego heran. Das empfiehlt sich aber nur bei gutem Wetter! Als wir dort waren, hat es am Nachmittag in Strömen geregnet, und die Abenteurer, die losgezogen sind, kamen komplett durchnässt zurück – ohne Sicht, ohne Fotos, nur nass und kalt. Der Fuego-Hike lohnt sich also nur, wenn die Wetterbedingungen stimmen.
Die Nacht war definitiv kalt, aber mit dem Schlafsack in der Hütte absolut machbar.
Tag 2
Nach einer kurzen Nacht startet der Tag früh – richtig früh: Gegen 4 Uhr geht’s im Dunkeln mit Stirnlampe und dicker Jacke Richtung Gipfel des Acatenango. Der steile Anstieg dauert etwa 1,5 bis 2 Stunden (ca. 410 hm) und bringt dich auf fast 4.000 m – rechtzeitig, um den Sonnenaufgang über den Wolken zu erleben. Und als wäre das nicht schon eindrucksvoll genug, liegt dir der ausbrechende Fuego direkt gegenüber, spuckt Lava in den Himmel und sorgt für ein absolut magisches Panorama.
Einige von uns – mich eingeschlossen – haben sich den Wecker gespart und den Sonnenaufgang stattdessen gemütlich vom Basecamp aus angeschaut. Auch von dort hast du freien Blick auf den Fuego, siehst das erste Licht über den Vulkanrücken ziehen und kannst dabei ganz entspannt mit einer Tasse Kaffee in der Hand im Schlafsack sitzen 🙂 . Ein bisschen weniger Abenteuer, aber mindestens genauso eindrucksvoll.
Gegen 7 Uhr kamen die Frühaufsteher vom Gipfel zurück, und es gab ein warmes Frühstück zur Stärkung. Kurz darauf, etwa um 8 Uhr, ging’s für die ganze Gruppe gemeinsam wieder denselben Weg bergab zurück zum Ausgangspunkt der Wanderung.
Am Basislager des Veranstalters wurden dann Leihequipment und Rucksäcke abgegeben, bevor es mit dem Minivan zurück nach Antigua ging – dort waren wir gegen 14 Uhr wieder zurück in der Stadt. Etwas müde, aber mit einem Kopf voller unglaublicher Bilder und einem echten Vulkantrekking-Erlebnis im Gepäck.
Fazit
Der Acatenango-Trek klingt erstmal krass – fast m 4.000 m Höhe, eisige Nächte und ein aktiver Vulkan direkt vor der Nase. Aber keine Sorge: Körperlich ist die Tour absolut machbar, auch ohne Hochleistungssportler zu sein. Der Aufstieg ist zwar anstrengend, aber gut machbar, wenn man sich Zeit lässt – und die Guides achten in der Regel darauf, dass alle im eigenen Tempo gehen können.
Das Erlebnis selbst? Einfach nur surreal. Einen ausbrechenden Vulkan aus nächster Nähe zu sehen – mit glühender Lava und Donnergrollen in der Nacht – gehört definitiv zu den eindrucksvollsten Naturmomenten, die man unterwegs erleben kann. So nah dran zu sein, fühlt sich fast unwirklich an.
Unsere Tour war top organisiert: von der Abholung in Antigua über das Leih-Equipment bis hin zur Verpflegung und dem Camp. Die Guides waren super freundlich, hilfsbereit und hatten ein gutes Gespür für die Gruppe. Wir waren alle sehr zufrieden – ich kann den Tourenanbieter absolut weiterempfehlen.
Wer in Guatemala unterwegs ist und Lust auf ein echtes Abenteuer mit Wow-Effekt hat, sollte sich diesen Hike nicht entgehen lassen.