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3-tägige Jeep-Tour durch Salar de Uyuni in Bolivien: Highlights, Tipps & Fotospots

Es gibt Orte, die sehen aus wie von einem anderen Planetenund Salar de Uyuni ist einer davon. Der Salar de Uyuni ist eine der außergewöhnlichsten Landschaften Südamerikas und mit über 10.000 Quadratkilometern auch die größte Salzwüste der Welt. Auf über 3.600 Metern Höhe breitet sich in Boliviens Hochland eine fast vollkommen ebene, weiße Fläche aus, die vor tausenden Jahren durch das Austrocknen prähistorischer Seen enstand und heute nicht nur ein beeindruckendes Naturphänomen, sondern auch ein bedeutender Rohstofflieferant ist– unter anderem für Lithium.
Während der Regenzeit verwandelt sich die Ebene in einen gigantischen Spiegel, der den Himmel so perfekt reflektiert, dass jede Orientierung verschwimmt. In der Trockenzeit zeigen sich sechseckige Salzstrukturen, die an eine endlose natürliche Mosaikfläche erinnern.

Die meisten Reisenden entscheiden sich zur Erkundung der Landschaft für eine 2- oder 3-tägige Jeeptour, die nicht nur die Salzwüste selbst umfasst, sondern auch zahlreiche weitere Naturhighlights im Süden Boliviens. Dazu gehören Stopps an bunten Lagunen mit Flamingos, Geysiren, heißen Quellen und skurrilen Felsformationen. Besonders bekannt sind die Laguna Colorada mit ihren intensiv rötlichen Tönen, die Laguna Verde am Fuße des Vulkans Licancabur sowie das surreale Geysirfeld Sol de Mañana. Auch der sogenannte „Zugfriedhof“ am Stadtrand von Uyuni ist ein beliebter Fotospot zum Einstieg in die Tour.

In diesem Artikel zeige ich dir alles, was du vorab zu der Tour wissen solltest – von Buchung, Kosten, Packliste und welche Highlights unterwegs auf dich warten 🙂 .

alles auf einen Blick

  • Art der Tour: klassische Touren mit Jeep, meist ab Uyuni oder San Pedro de Atacama

  • Dauer (klassische Variante von San Pedro nach Uyuni): ca. 2 Nächte / 3 Tage 

  • Startpunkt: Uyuni (Bolivien) oder San Pedro de Atacama (Chile)
  • Strecke: Start in Uyuni (Bolivien) oder San Pedro de Atacama (Chile) → Salar de Uyuni → Eduardo-Avaroa-Nationalpark → je nach Route Rückfahrt oder Grenzübertritt

  • Fahrzeug: Geländewagen (4×4, meist Toyota Land Cruiser), Platz für 6 Personen + Fahrer/Guide

  • Unterkunft: einfache Hotels / Gemeinschaftszimmer entlang der Route (ohne Heizung!)

  • Verpflegung: Vollverpflegung mit einfachen Mahlzeiten inklusive

  • Kosten: ca. 150–250€ je nach Anbieter, Saison und Tourdauer

  • Highlights: Salar de Uyuni, Isla Incahuasi (Kaktusinsel), Zugfriedhof, Laguna Colorada, Laguna Verde, Geysirfeld Sol de Mañana, Árbol de Piedra, Flamingos, heiße Quellen

  • Beste Reisezeit: März–Mai (Spiegeleffekt möglich, aber trotzdem relativ trocken) oder Juni–Oktober (trockene, gut befahrbare Salzfläche)

  • Klima: Tags sonnig & trocken, nachts sehr kalt (besonders im Winter, teils unter 0 °C)

  • Tipp: Warme Kleidung, Sonnenbrille, Sonnencreme & ausreichend Wasser mitnehmen – es wird kalt, hell & trocken!

beste Reisezeit

Die beste Zeit für eine Jeep-Tour durch den Salar de Uyuni hängt davon ab, was du erleben möchtest. Die ideale Reisezeit liegt für die meisten zwischen März und Mai. In diesen Monaten hat sich die Regenzeit größtenteils gelegt, viele Strecken sind wieder befahrbar – und es bleibt oft noch genug Wasser auf der Salzfläche, um das beeindruckende Spiegelbild-Phänomen zu erleben. Wer die Salzwüste komplett trocken, blendend weiß mit dem beeindruckenden Mosaik-Muster und bei besten Straßenverhältnissen sehen will, sollte zwischen Juni und Oktober reisen. Zu dieser Zeit wird es in den Nächten auch am kältesten. Wir haben die Tour Mitte April gemacht und die perfekten Bedingungen erwischt: tagsüber Sonne, kein Regen und der Spiegel-Effekt in der Salzwüste.

Die Hauptregenzeit im Januar und Februar sorgt zwar für die intensivsten Spiegelungen, kann aber Touren stark einschränken – manche Routen und Lagunen sind dann nicht erreichbar.

Erwartungen

Was erwartet dich auf der 3-tägigen Jeep-Tour durch die Landschaft zwischen San Pedro de Atacama im Noren von Chile und Uyuni im Südwesten Boliviens? Und was musst du bei der Vorbereitung der Tour beachten?

 
 

Wetter & Temperaturen

 
Auf der Jeep-Tour durch den Salar de Uyuni solltest du dich auf große Temperaturschwankungen einstellen. Tagsüber kann es in der Sonne angenehm warm werden, vor allem in der Salzwüste selbst, wo es kaum Schatten gibt. Nachts hingegen sinken die Temperaturen teils deutlich unter den Gefrierpunkt – besonders in höher gelegenen Regionen wie bei der Laguna Colorada oder in der Nähe der Geysire, wo du auf über 4.000 m unterwegs bist. Wind und Trockenheit können zusätzlich belasten. Warme Kleidung (inkl. Mütze, Schal und Handschuhe) ist daher auch in den bolivianischen „Sommermonaten“ (Dezember bis Februar) unverzichtbar.
 
 

Höhe und Höhenkrankheit

 

Ein großer Teil der Tour findet auf Höhen von 3.500 bis über 5.000 m statt – das kann sich deutlich auf den Körper auswirken. Viele Reisende spüren Symptome der Höhenkrankheit wie leichte Kopfschmerzen, Kurzatmigkeit, Müdigkeit oder Appetitlosigkeit, besonders am ersten Tag. Die Symptome verschwinden bei den meisten nach etwas Ruhe und ausreichend Flüssigkeit, können aber individuell sehr unterschiedlich ausfallen. Hilfreich ist es, sich vor der Tour ein paar Tage in San Pedro de Atacama (2.400 m) zu akklimatisieren. Auch langsames Bewegen, viel Wasser trinken und der Verzicht auf Alkohol unterstützen die Anpassung. Wer bereits weiß, dass er auf Höhen empfindlich reagiert, kann auch bereits vorsorglich Höhenkrankheitstabletten nehmen Medikamente zur Vorbeugung sinnvoll sind.

 

 

Tourbedingungen & Komfort

 
  • „All inclusive“ Touren: Die Touren beinhalten i.d.R, alles vom Transport durch die Landschaft, den Unterkünften, Verpflegung und dem Fahrer, der gleichzeitig Guide spielt. Die Fahrer sind Einheimische und sprechen überwiegend Spanisch. Ihr Englisch ist oft nicht perfekt, aber ausreichend, um sich gut zu verständigen und unterwegs spannende Fakten zu den vielen Stationen zu erzählen.
  • Kein Komfort, aber echtes Abenteuer: Die Unterkünfte sind schlicht, oft Mehrbettzimmer mit eingeschränkter Stromversorgung und einfache Gemeinschaftsbädern. Steckdosen und WLAN (sowie Empfang auf der gesamten Route) rar, keine Heizung, manchmal keine Dusche – aber genau das gehört irgendwie dazu.
  • Toiletten & Hygiene: Toilettenstops gibt’s unterwegs nur sporadisch – und nicht immer mit Papier. Auch unterwegs in der Natur ist mal nötig. Pack also Feuchttücher, Desinfektionsgel & eigenes Klopapier ein.
  • Fahrzeiten & Straßen: Dich erwarten lange Fahrten auf Schotter- oder Sandpisten sind  – 6–8 Stunden am Tag sind normal. Im Jeep kann es zusammen mit den anderen Tourenteilnehmern schon etwas kuschelig werden. Die Aussicht entschädigt alles.
  • Verpflegung: Alle Mahlzeiten sind inbegriffen. Sie sind einfach, aber okay: meist gibt es Reis mit Gemüse, Ei oder Fleisch. Vegetarisch auf Anfrage möglich. Wer viel isst, sollte Snacks mitnehmen. Die Portionen waren wirklich eher klein.
  • Nur das Nötigste im Jeep: Die großen Rucksäcke kommen aufs Dach – du brauchst eine kleine Tasche für tagsüber im Jeep. Pack clever: warme Kleidung, Sonnencreme, Snacks, Wasser, Stirnlampe und Powerbank.

Tourenoptionen

Es gibt insgesamt 4 verschiedene Möglichkeiten, die beeindruckende Landschaft im Südwesten Boliviens und den Salar de Uyuni im Rahmen einer Jeeptour zu erkunden. In diesem Blogartikel liegt der Fokus auf Option 1, da ich diese Variante selbst gemacht habe und dir aus erster Hand berichten kann.

 
 

Option 1 (gängigste Variante): Start in San Pedro de Atacama & Ende in Uyuni

 
  • Dauer: 3 Tage / 2 Nächte
  • Ablauf: es gibt auch hier leichte Unterschiede in den Routen der Tourenanbieter, aber am gängigsten ist San Pedro → bolivianische Grenze → Eduardo Avaroa Nationalpark → Lagunen, Wüste & Übernachtung in Nähe der Salzwüste → Salar de Uyuni (inkl. Sonnenaufgang) Uyuni
 
 

Option 2: Start in Uyuni & Ende in San Pedro de Atacama

 
  • Dauer & Ablauf wie bei Option 1, nur andersrum
 
 

Option 3: Start & Ende in San Pedro de Atacama (Chile)

 
  • Dauer: Meist 4 Tage / 3 Nächte, da man die Route hin und zurück fährt.
  • Ablauf: San Pedro → bolivianische Grenze → Eduardo Avaroa Nationalpark → Lagunen, Wüste & Übernachtung in Nähe der Salzwüste → Salar de Uyuni (inkl. Sonnenaufgang) Rückfahrt nach San Pedro an  Tag 4
  • Hinweis: Weniger beliebt als die „One-Way“-Tour, aber möglich – z. B. für Leute mit festem Chile-Reiseplan.
  • Wichtig: Rückfahrten sind nicht täglich verfügbar. Die Tour mit Start und Ende in San Pedro muss also direkt als Komplettpaket gebucht werden.
 
 

Option 4: Start & Ende in Uyuni (Bolivien)

 
  • Dauer: 3 Tage / 2 Nächte, manchmal auch verkürzte Varianten buchbar
  • Ablauf: Ähnlich wie bei der Chile–Bolivien-Route, aber andere Fahrtrichtung und teils leicht angepasste Stopps. Außerdem ohne Grenzübertritt zwischen Chile und Bolivien.
  • Beliebt bei: Reisenden, die nur Bolivien bereisen oder von La Paz anreisen.

Buchung & Kosten

wo bucht man die Tour?

  
Die 3-tägige Jeep-Tour von San Pedro de Atacama nach Uyuni (oder umgekehrt) kann entweder vor Ort in San Pedro de Atacama bzw. Uyuni in einem der vielen Reisebüros oder online gebucht werden. Vor Ort ist sie oft deutlich günstiger. Wir haben auf der Toure zahlreiche andere Reisende getroffen, die bei anderen Anbietern gebucht hatten und festgestellt, dass wir alle sehr unterschiedliche Preise gezahlt hatten. Die Touren variieren sowohl im Preis als auch in der Qualität je nach Anbieter deutlich. Allerdings ist es nicht immer so, dass ein höherer Preis automatisch bessere Leistungen bedeutet – manchmal unterscheiden sich Angebote vor allem preislich, ohne dass die Qualität spürbar besser ist. Es lohnt sich also, die verschiedenen Angebote zu vergleichen und z.B. in San Pedro nicht direkt beim ersten Anbieter zu buchen. Verhandeln hilft außerdem auch.
 
 

Kosten

 
Die Kosten liegen in der Regel zwischen 180 € und 250 €, je nach Route, Anbieter, Gruppengröße und Saison. Im Preis enthalten sind Transport im Allradjeep, 2 Übernachtungen, alle Mahlzeiten und der Fahrer/Guide. Folgende Eintrittsgelder und weitere Kosten sind meist nicht inklusive und sollten in bar mitgebracht werden:
 
  • Eintritt Eduardo Avaroa Nationalpark (direkt hinter dem Grenzübergang zu Bolivien fällig): 150 BOB (~20 €)
  • Eintritt Isla Incahuasi (optionaler Stop, je nach Tourenverlauf): 30 BOB (~4 €)
  • Heißwasserquellen (z. B. Polques, optional, je nach Tourenverlauf): 6 BOB (~0,80 €)
  • Toilettengebühren unterwegs: 6 BOB (~0,80 €) pro Nutzung (in abgelegenen Gebieten üblich)
  • Snacks, Getränke & persönliche Ausgaben: variiert, Empfehlung ca. 100–150 BOB (~12–18 €) für die gesamte Tour.
  • Souvenirs: Am letzten Tag der Tour stoppt man am Colchani Handicraft Market, wo es allerlei für die Region typische Souvenirs zu kaufen gibt

Du solltest also auch ausreichend Bargeld in Bolivianischen Pesos (BOB) bei dir haben. Für die 3 Tage empfehle ich insgesamt 450 – 600 BOB (inkl. Puffer) bei dir zu haben (ca. 50-75€) (mehr dazu steht im nächsten Absatz).

Vorbereitung & Packliste

was du vor der Tour tun solltest

 

Buchung der Tour vor Ort in San Pedro de Atacama oder Uyuni (oder online, aber meist deutlich teurer), in der Hochsaison ausreichend im Voraus, ansonsten reicht i.d.R. 1–3 Tage im Voraus

Buchung einer Weiterfahrt oder Unterkunft, zumindest für die erste Nacht in Uyuni/San Pedro de Atacama. Wenn du von San Pedro nach Uyuni reist, kommst du am letzten Tag der Tour gegen Nachmittag in Uyuni an. Ich bin damals direkt mit dem Nachtbus weiter nach Sucre gefahren, aber empfehle wirklich, sich zumindest für eine Nacht eine Unterkunft zu buchen und am nächsten Tag weiter zu reisen, denn nach der 3-tägigen vollgepackten Tour ist man echt sehr kaputt.

Geldwechsel: Du brauchst du Bargeld in bolivianischen Pesos (BOB), da fast die gesamte Tour in Bolivien selbst stattfindet und ein paar Eintrittsgebühren, Klobenutzung, Snacks und Getränke, Souvenirs etc. in BOB bezahlt werden müssen. Kreditkarten oder andere Zahlungsmittel sind in dieser Region kaum nutzbar.

Bis zum Endpunkt Uyuni gibt es keinen einzigen Geldautomaten auf der Route. In San Pedro de Atacama kannst du in jeder Wechselstube ganz einfach und unkompliziert Bolivianische Pesos (BOB) bekommen – das der einfachste Weg, um die lokale Währung vor der Tour zu besorgen. Leider ist der Wechselkurs meist sehr schlecht, aber es handelt sich ja nicht um riesige Summen an Geld. Für die 3 Tage empfehle ich insgesamt 450 – 600 BOB (inkl. Puffer) bei dir zu haben (ca. 50-75€).

Tipp: Alternativ kannst du auch USD in BOB umtauschen, da der Dollar als internationale Zwischenwährung bevorzugt wird. Du kannst also bereits z.B. vor der Reise nach San Pedro USD besorgen.

vorherige Akklimatisierung an die Höhe, idealerweise mindestens 1–2 Tage in San Pedro de Atacama oder Uyuni verbringen, um Kopfschmerzen und andere Symptome der Höhenkrankheit zu vermeiden.

 
 
 

Packliste

 

Eine ausführliche Packliste ist für die Tour in der Regel nicht nötig, da die meisten Reisende die Tour gleichzeitig als Transport über die Grenze zwischen Chile und Bolivien nutzen und daher ihr gesamtes Gepäck dabei haben. Dennoch kannst du die Tour auch mit Rückfahrt zum Ausgangspunkt (Uyuni oder San Pedro) buchen. Und, auch wenn du dein Hauptgepäck dabei hast, wird dieses tagsüber meist auf das Jeepdach geladen, sodass im Fahrzeug selbst nur ein kleiner Rucksack mitgenommen werden kann. In diesen kleinen Rucksack solltest du daher alles packen, was du tagsüber brauchst, und zwar Folgendes:

 

✅ Snacks & ausreichend Wasser

Sonnencreme und Sonnenbrille

Mütze und Sonnenhut

✅ Warme Kleidung für kühle Temperaturen und Windschutz

✅ Kamera oder Handy für Fotos

✅ Persönliche Medikamente und Tabletten gegen Höhenkrankheit

✅ Taschentücher und Feuchttücher

✅ Bargeld in Bolivianos (BOB): 450 – 600 BOB (ca. 50-75€, inkl. Puffer).

Tourverlauf & Highlights

Tag 1: Grenzübertritt & Hochlandlagunen

 

Frühmorgens geht’s in San Pedro los – zuerst per Bus zum bolivianischen Grenzposten auf über 4.300 m Höhe, dann weiter im Jeep. Die Tour startet mit einigen der spektakulärsten Naturphänomene der Region:

  • Laguna Blanca & Laguna Verde – mit Ausblick auf den Vulkan Licancabur

  • Dali-Wüste – surreale Steinwüste mit pastellfarbenen Sandtönen

  • Thermalquellen von Polques (= Thermalquellen Chalviri) – heißes Bad mitten im Nichts (Badesachen mitbringen!)

  • Geysire von Sol de Mañana – dampfende Felder auf knapp 5.000 m Höhe

  • Laguna Colorada – eine pinke Lagune mit Flamingos, die am späten Nachmittag besonders intensiv leuchtet

Übernachtung in einfacher Unterkunft in der Nähe der Laguna Colorada (Achtung: sehr kalt und hoch gelegen!).

 

 

Tag 2
 

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Tag 3: Sonnenaufgang in der Salzwüste Uyuni
 

Der letzte Tag der Tour beginnt sehr früh, meist gegen 4 oder 5 Uhr morgens – der Sonnenaufgang auf dem Salar de Uyuni zählt zu den eindrucksvollsten Momenten der gesamten Reise. Im ersten Licht wirkt die weite Salzfläche noch surrealer – besonders, wenn nach der berühmte „Spiegel-Effekt“ auftritt. Nach dem Sonnenaufgang folgen mehrere Highlights:

  • Isla Incahuasi (je nach Tourenverlauf, nicht bei jeder Tour und nicht zu jeder Jahreszeit inbegriffen) – Eine Insel aus Vulkangestein mitten in der Salzfläche, bedeckt mit jahrhundertealten Riesenkakteen. Du kannst einen kurzen Rundweg mit Aussichtspunkt machen – besonders schön am frühen Morgen.

  • Perspektiv-Fotos auf dem Salar – Die weiße, endlose Fläche eignet sich perfekt für kreative Bilder mit optischen Täuschungen.

  • Plaza de las Banderas – Eine symbolische Flaggenansammlung mitten in der Salzwüste, wo Reisende aus aller Welt ihre Nationalflagge hinterlassen. Ein beliebter Fotospot mit internationalem Flair.

  • Hotel de Sal – Direkt neben der Flaggen-Plaza steht das ehemalige „Hotel de Sal“ – das erste Hotel, das vollständig aus Salzblöcken gebaut wurde. Heute ist es nicht mehr in Betrieb, kann aber von außen (und teilweise innen) besichtigt werden. Toilettenstop möglich.

  • Monumento del Dakar – Ein riesiges Salzmonument zur Erinnerung an die Rallye Dakar, die ab 2014 mehrfach durch Bolivien führte. Das Logo ist in das Salz gemeißelt, daneben stehen oft Fahrzeuge ausgestellt. Es ist ein beliebter Fotostopp und zeigt, wie international bekannt der Salar als Extremroute ist.

  • optionaler Zwischenstopp in Colchani, einem kleinen Dorf mit Handwerksmarkt mit vielen Souvenirs.

Die Tour endet gegen Mittag oder frühen Nachmittag in der Stadt Uyuni.

Fazit

3 intensive Tage voller eindrucksvoller Landschaften, staubiger Pisten und unzähliger Stopps. Von bunt schimmernden Lagunen mit Flamingos über dampfende Geysire bis hin zur endlosen Weite der Salzwüste – die Vielfalt der Natur hat mich total überrascht. Unterwegs begegnet man immer wieder Lamas, Alpakas und Vicuñas, fährt durch surreale Landschaften und erlebt Sonnenaufgänge, die man so schnell nicht vergisst. Das Highlight, der Sonnenaufgang in der Salzwüste Uyuni selbst, ist ein echtes Highlight! Ein einmaliges Erlebnis in einer unvergleichbaren Landschaft.

Preislich ist die Tour mehr als fair für das, was man alles geboten bekommt – Unterkunft, Verpflegung, Transport, Guide und eine Menge Naturwunder inklusive. Es ist definitiv eine Abenteuertour, keine bequeme Rundreise. Die Tage starten früh, die Nächte können kalt sein, und im Jeep wird’s auch mal eng. Aber genau das gehört zum Erlebnis – und man wächst mit der Gruppe oft in kürzester Zeit zusammen.

Wichtig: Die Höhe ist nicht zu unterschätzen. Eine gute Akklimatisierung vorab und eventuell Tabletten gegen Höhenkrankheit (z. B. Sorojchi Pills) sind definitiv empfehlenswert.

Alles in allem: sehr empfehlenswert!

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