Eine Amazonas-Tour zählt zu den eindrucksvollsten Erlebnissen, die man in Peru machen kann – und das völlig zu Recht. Ab Iquitos haben wir eine mehrtägige Dschungel-Tour gebucht und 3 Nächte in einer einfachen Holzlodge mitten im Regenwald verbracht.
Kein Strom, keine Straßen, kein Empfang – dafür 100 % Natur pur. Tagsüber ging es mit dem Boot oder zu Fuß durch den Dschungel, vorbei an Faultieren, Affen, bunten Vögeln, Kaimanen und Insekten in allen Formen und Farben. Nachts schliefen wir mit dem Soundtrack des Regenwalds ein – irgendwo zwischen Froschkonzert und raschelnden Blättern.
Diese Tour war eines der intensivsten Erlebnisse meiner gesamten Reise: Die Artenvielfalt im Amazonas hautnah zu erleben und 3 Tage so abgeschieden in der Wildnis zu verbringen, war einfach sehr beeindruckend.
In diesem Artikel findest du alles über das mehrtägige Dschungelerlebnis ab Iquitos, Tipps zur Buchung, was du unbedingt mitnehmen solltest – und warum ich dir diese Erfahrung unbedingt ans Herz legen würde 🙂 .
alles auf einen Blick
Art der Tour: Geführte Dschungeltour mit Übernachtung in einer einfachen Regenwald-Lodge
Dauer: In unserem Fall 4 Tage / 3 Nächte – Touren von 2 bis 5 Tagen sind üblich
Startpunkt: Iquitos (nur per Flug oder Boot erreichbar); von dort per Boot zur Lodge im Amazonasgebiet
Anreise: Flug nach Iquitos (z. B. ab Lima oder Cusco); weiter mit dem Boot zur Unterkunft
Aktivitäten: Bootstouren, Dschungelwanderungen bei Tag & Nacht, Tierbeobachtungen, Besuch lokaler Dörfer, Schwimmen im Amazonas
Lage: Abgelegene Lodge mitten im Amazonas – umgeben von dichter Natur, ohne Straßenanbindung
Unterkunft: Einfache Holzbungalows oder Hütten meist ohne dauerhaften Strom/WLAN; fließend Wasser nur begrenzt
Verpflegung: Vollpension (inkl. Wasser, Tee, Kaffee); einfache, lokale Küche – alles wird vor Ort frisch zubereitet
Kosten: Ab ca. 50–100 USD pro Tag; Preis enthält meist Transport, Unterkunft, Verpflegung & Guide
Highlights: Artenvielfalt des Amazonas (Affen, Faultiere, Delfine, Vögel, Insekten), intensive Naturerfahrung, Sonnenauf- & -untergänge im Dschungel, Nachtwanderungen
Beste Reisezeit: Mai–November (Trockenzeit, weniger Mücken, angenehmere Bedingungen für Touren)
Klima: Heiß & feucht – tagsüber 28–35 °C, nachts warm; hohe Luftfeuchtigkeit & plötzliche Regenschauer möglich
Tipp: Leichte, langärmelige Kleidung gegen Mücken, Kopfbedeckung, Taschenlampe, Insektenschutz, feste Schuhe & wasserdichte Drybags mitnehmen – kein WLAN & kaum Strom: Powerbank empfohlen
beste Reisezeit
Die beste Zeit für eine Dschungeltour im peruanischen Amazonas ist während der Trockenzeit von Mai bis November. In diesen Monaten ist die Luftfeuchtigkeit etwas erträglicher, es regnet weniger, und die Wege im Regenwald sind besser begehbar. Auch die Tierbeobachtung ist oft einfacher, da sich viele Tiere in der Nähe der Wasserquellen aufhalten. Trotzdem bleibt das Klima tropisch – warm, feucht und mit gelegentlichen Regenschauern muss man immer rechnen. Während der Regenzeit steigen die Niederschläge deutlich an, oft sind die Wege matschig oder überschwemmt, was Wanderungen erschweren kann. Gleichzeitig verwandelt sich der Regenwald in ein noch üppigeres, sattes Grün – und der Wasserstand in Flüssen und Seen ist auf seinem Höchststand. Für manche Reisende hat das seinen ganz eigenen Reiz, da Bootsfahrten oft einfacher und weiter möglich sind. Allerdings sind Mücken zu dieser Zeit besonders aktiv, und die Temperaturen sind meist etwas höher. Wer also die Regenzeit für eine Amazonas-Tour wählt, sollte gut vorbereitet sein und flexibel bleiben.
Anreise nach Iquitos
Iquitos ist die größte Stadt im peruanischen Amazonasgebiet und nur per Flugzeug oder Boot erreichbar – es gibt keine Straßenverbindung zum Rest Perus. Die meisten Reisenden fliegen von Lima oder Cusco direkt nach Iquitos, was etwa 1,5 Stunden dauert. Alternativ kann man längere Bootstouren über den Amazonas oder seine Zuflüsse unternehmen (entweder innerhalb von Peru oder auch von Kolumbien aus möglich), was allerdings mehrere Tage in Anspruch nimmt. In Iquitos angekommen, starten die meisten Amazonas-Touren mit einer Bootsfahrt tief in den Dschungel hinein.
per Flugzeug nach Iquitos
- Transport: Flugzeug
- Buchen: Finde die beste Flugverbindung über skyscanner.de
- Dauer: Direktflug ab Lima ca. 2 Stunden, ab sonstigen Flughäfen eigentlich immer mit mind. einem Umstieg
- Kosten: ab 35€ (ab Lima)
Wer bereits in Peru ist und auf schnellstem Weg nach Iquitos gelangen möchte, nimmt einfach einen Inlandsflug. Die beste Flugverbindung und den günstigsten Flug findest du auf skyscanner.de.
per Boot über den Amazonas nach Iquitos
- Transport: Frachtschiff (lokale Variante) oder Speedboat (Touri-Variante)
- Buchen: vor Ort je nach Abfahrtsort
- Dauer:
- Kosten:
Erwartungen
Dich erwartet Natur pur, Abenteuer und eine einfache, aber intensive Zeit mitten im Amazonas.
- Wetter & Temperaturen: Im Amazonas ist es ganzjährig heiß (meist 28–33 °C) und sehr feucht. Regen kann jederzeit plötzlich und heftig auftreten – Sonnenschein und Gewitter wechseln sich oft innerhalb weniger Stunden ab. Kleidung, Haut und Ausrüstung bleiben selten komplett trocken. Ich habe teilweise 3x am Tag geduscht, aber nach 10min ist man sowieso wieder komplett durchgeschwitzt – man gewöhnt sich dran.
- Keine Luxus-Lodge: Du übernachtest in einer einfachen Holzhütte mit Moskitonetz über dem Bett – meist ohne Klimaanlage, mit dünnen Wänden und tierischer Geräuschkulisse. Nachts wird es stockdunkel, und der Dschungel lebt: Kröten quaken, Affen rufen, Insekten summen. Strom gibt es meist nur über Solaranlagen und nur ein paar Stunden am Abend – ideal, um Handy oder Kamera mal kurz zu laden.
- Sanitäre Anlagen: Auch hier ist alles sehr basic. Es gibt Toiletten mit Wasserspülung und kalte Duschen – das Wasser stammt aus Regenwassertanks oder direkt aus dem Fluss. Trinkwasser wird in Kanistern bereitgestellt, trotzdem solltest du auch eigenes Wasser dabeihaben – vor allem für unterwegs.
- Essen: Drei einfache Mahlzeiten pro Tag – oft mit frischem Fisch, Maniok, Reis und Kochbananen. An einem Tag haben wir aus zuvor selbstgefischtem Piranha Ceviche zubereitet. Vegetarier*innen können sich arrangieren, aber Extrawünsche solltest du vorher ankündigen oder Snacks einpacken. Zwischendurch gibt’s manchmal frisches Obst oder einen Kaffee.
- Abgeschiedenheit und offline: Es gibt kein Netz und kein WLAN. Dafür Lagerfeuerabende, nächtliches Glühwürmchen-Flackern, Bootsfahrten bei Sonnenaufgang und das Gefühl, wirklich draußen zu sein. Wer abschalten möchte, ist hier genau richtig.
- Programm: Tierbeobachtungen, Dschungelwanderungen, Kanutouren – alles wetterabhängig und ohne feste Zeiten. Flexibilität ist gefragt, genauso wie die Bereitschaft, sich auf Matsch, Moskitos und echte Wildnis einzulassen. Dafür gibt’s aber auch Faultiere in Baumwipfeln, rosa Delfine und einen Sonnenuntergang über dem Amazonas, den du nie wieder vergisst.
Buchung & Kosten
In Iquitos gibt es zahlreiche Agenturen vor Ort, bei denen du die Dschungelexpedition buchen kannst. Man findet auch Angebote online, diese sind aber meist deutlich teurer. Die meisten Anbieter vor Ort bewegen sich preislich in einem ähnlichen Rahmen – wer es etwas komfortabler mag, findet aber auch ein paar „Premiumoptionen“ mit etwas luxuriöseren Unterkünften. Wir haben unsere Tour vor Ort bei der Lupuna Jungle Lodge gebucht, die auch einen Standort im Zentrum vonIquitos haben ( Google Maps) und waren sehr zufrieden mit dem, was wir hier für unser Geld bekommen haben. Die auf der Website gelisteten Preise liegen beispielsweise bei (Stand: Oktober 2025):
- 210 USD für 3 Tage und 2 Nächte
- 280 USD für 4 Tage und 3 Nächte
- 350 USD für 5 Tage und 4 Nächte
Ich hatte erst 3 Tage und 2 Nächte gebucht, aber nochmal um 2 Tage verlängert, weil es wirklich so ein tolles Abenteuer war und man gar nicht mehr gehen wollte.
Unabhängig davon, für welche Aufenthaltsdauer du dich entscheidest, ist i.d.R. folgendes im Preis enthalten:
- Transport von Iquitos zur Dschungellodge inkl. Abholung an der Unterkunft in Iquitos, Fahrt im Minibus nach Nauta und dann per Boot auf dem Amazonas zur Lodge
- Unterkunft, meist im geteilten Schlafzimmer (auf Anfrage/gegen Aufpreis im Privatzimmer)
- Verpflegung: Drei einfache Mahlzeiten pro Tag sowie unlimitiert Wasser, Kaffee und Tee für zwischendurch
- Guides, die dauerhaft in der Lodge sind und das Tagesprogramm organisieren. Die meisten sprechen grundlegendes Englisch.
- Programm: Die Guides stellen jeden Tag ein abwechslungsreiches Programm zusammen – flexibel und angepasst an Wetter, Wasserstand und andere Bedingungen im Dschungel. Was genau dich erwartet, erfährst du im nächsten Absatz.
- Gummistiefel: Es ist oft sehr matschig und du bekommst für Tages- und Nachtwanderungen Gummistiefel
Aufenthalt im Dschungel und tägliches Programm
Wie schon erwähnt, gibt es keinen festen Tagesablauf. Stattdessen stellen die Guides täglich ein abwechslungsreiches Programm zusammen – flexibel und angepasst an Wetter, Wasserstand und die aktuellen Bedingungen im Dschungel.
Je länger du bleibst, desto mehr der unten stehenden Aktivitäten erlebst du – und umso größer ist die Chance, auch seltene Tiere zu Gesicht zu bekommen. Ein paar Leute aus unserer Gruppe sind zum Beispiel einen Tag länger geblieben als wir – und haben prompt eine Anaconda gesehen. Zwischendurch kann man einfach die Natur genießen und z.B. in den Hängematten in der Lodge chillen. Teil des Dschungel-Abenteuers sind unter anderem:
Nachtwanderung durch den Dschungel – auf der Suche nach nachtaktiven Tieren wie Nachtaffen, Opossums, Schlangen, Fröschen, Taranteln, Skorpionen, Insekten und anderen faszinierenden Kreaturen
Tageswanderung mit Tierbeobachtung – unterwegs zu Fuß durch den Dschungel mit Chancen auf spannende Sichtungen und vielen Infos rund um Flora und Fauna (z.B. Affen, Faultiere, riesige Echsen)
Bau eines Unterstands aus Naturmaterialien – dein Guide zeigt dir, wie man mit einfachsten Mitteln im Dschungel überlebt und teilt dabei spannendes Wissen über das Ökosystem
Angeln im Amazonas – Piranhas und andere Fische, mit anschließender Zubereitung eines frischen Ceviche aus der eigenen Ausbeute
Bootstour zur Tierbeobachtung – mit Chancen auf Affen, Vögel, Faultiere und die berühmten pinken Flussdelfine
Nächtliche Bootsfahrt mit Kaiman-Spotting – unser Guide ist dabei kurzerhand ohne Vorwarnung komplett bekleidet ins Wasser gesprungen und kam mit einem Baby-Kaiman zurück ins Boot
Sonnenaufgang auf dem Fluss & Vogelbeobachtung – magische Stimmung und die besten Chancen, seltene Vogelarten zu sehen
Schwimmen mit pinken und grauen Delfinen – wer mutig ist, kann mit den sanften Flussbewohnern ins Wasser
Abendliche Bootsfahrt mit Tierbeobachtung und Sonnenuntergang – der perfekte Tagesausklang auf dem Wasser
Besuch eines lokalen Flussdorfes – Einblicke in das Leben der Menschen im Amazonasgebiet
Besuch der riesigen Amazonas-Seerosen – beeindruckende Naturwunder, so groß wie Badewannen
Für alle, die sich zudem auf ein Abenteuer der anderen Art einlassen wollen, werden teils für die Region typische spirituelle Zeremonien (optional, gegen Aufpreis) – am populärsten sind Ayahuasca- oder Kambo-Zeremonien (Froschgift) in Begleitung eines Schamanen. Achtung: Diese Rituale finden auf eigenes Risiko statt. Informiere dich unbedingt im Vorfeld gründlich über Wirkungen, Risiken und kulturellen Kontext!
Packliste
Der Ausflug startet und endet in Iquitos. Du hast die Möglichkeit, dein großes Gepäckstück in der Unterkunft in Iquitos zu lassen und mit einem kleineren Rucksack in den Dschungel zu reisen. Ist aber eigentlich relativ egal, weil du keine weiten Strecken zu Fuß mit dem Backpack zurücklegen wirst und die Möglichkeit besteht, auch dein gesamtes Gepäck mitzunehmen.
was du mitnehmen solltest
✅ Leichte, langärmlige Kleidung – langes Shirt & lange Hose schützt vor Mücken und Sonne
✅ Regenjacke oder Poncho – kurze, heftige Regengüsse sind fast garantiert
✅ Kopfbedeckung / Hut / Cap – gegen Sonne und Regen
✅ feste Schuhe – aber dir werden vor Ort (i.d.R.) sowieso Gummistiefel gegeben, denn es ist überall sehr matschig. Am besten noch Schlappen für die Lodge mitnehmen.
✅ Mückenschutz – starkes Insektenspray (z. B. mit DEET oder Icaridin)
✅ Wasserflasche – am besten wiederbefüllbar
✅ Taschenlampe oder Stirnlampe – unbedingt für Nachtwanderungen und abends in der Lodge (oft kein Strom)
✅ Sonnencreme – hoch eincremen, besonders auf dem Wasser!
✅ Badesachen – zum Schwimmen im Fluss oder unter der Lodge-Dusche
✅ Handtuch (Mikrofaser) – leicht & schnell trocknend
✅ Hygieneartikel (Duschgel, Shampoo, Zahnbürste, Zahnpasta etc.)
✅ Persönliche Medikamente inkl. Reiseapotheke (z. B. gegen Magen-Darm, Allergien, Schmerzen, Pflaster etc.)
✅ Stirnlampe oder Taschenlampe (Stromausfälle sind keine Seltenheit)
✅ voll geladene Powerbank (es gibt manchmal Steckdosen – aber nicht viele und nicht immer funktionierend).
✅ Drybag oder Zip-Beutel – um Handy etc. trocken zu halten, vor allem auf den täglichen Bootsausflügen
✅ Bargeld: die Lodges sind zwar völlig abgeschieden, aber teilweise besucht man kleine Dörfer in Dschungel, die z.B. Souvenirs oder Snacks verkaufen. Außerdem hält man auf der Fahrt von Iquitos nach Nauta an kleinen Shops an (hauptsächlich zur Toilettenpause).
✅ Fernglas – ideal für Beobachtung seltener Tierarten
✅ Kamera / Actioncam – aber achte auf guten Schutz vor Feuchtigkeit
✅ Reisetagebuch, Buch o.ä. – perfekt für die Offline-Zeit
✅ Snacks – Vollverpflegung ist inklusive, aber jeder snackt gerne zwischendurch
✅ Ohrenstöpsel – falls du bei Dschungelgeräuschen oder schnarchenden Zimmernachbarn nicht schlafen kannst
✅ Schwere Wanderschuhe – zu heiß & unpraktisch im Matsch. Du bekommst sowieso Gummistiefel.
✅ Jeans oder dicke Kleidung – trocknet schlecht, wird schwer, ist unbequem
✅ Wertgegenstände – unnötig & riskant (Lodge = sicher, aber besser minimalistisch reisen)
✅ Make-up & Pflegeprodukte – im feuchten Klima sowieso überflüssig
✅ Föhn & Co. und sonstige Elektrogeräte – meist kein Strom bzw. brauchst du im Dschungel wirklich nicht
sonstige Ausflüge & Abenteuer ab Iquitos
Neben der klassischen Dschungeltour gibt es rund um Iquitos noch viele weitere Möglichkeiten, den Amazonas und seine faszinierende Natur zu entdecken. Informier dich einfach bei den Agenturen vor Ort über das aktuelle Angebot. Zu sonstigen Ausflügen und Abenteuern ab/in Iquitos zählt unter anderem:
Zelten direkt im Dschungel – Übernachtung fernab der Zivilisation
reine Angeltouren – Piranhas und andere Fischarten fangen
Vogelbeobachtung – Tukane, Aras, Greifvögel und viele weitere bunte und exotische Arten entdecken
Bootsfahrten auf Nebenflüssen – Faultiere, Kaimane und Flussotter beobachten
Besuch indigener Gemeinschaften – Einblicke in traditionelle Lebensweisen und Rituale
Stadtaktivitäten in Iquitos – lokale Märkte (z.B. der berühmte Belén Markt mit allerlei wilden Angeboten), Amazonas-Institut, Museum für Amazonas-Fauna
Wanderungen zu Wasserfällen und Aussichtspunkten in der Umgebung
Kajaktouren auf ruhigen Flussarmen für ein besonders intensives Naturerlebnis
- Weiterfahrt nach Kolumbien/Brasilien in einer Hängematte auf dem Frachtschiff (mehr Infos dazu in diesem Blogartikel)
Fazit
Die Dschungeltour ab Iquitos ist ein echtes, intensives Erlebnis mitten in der Natur. Du schläfst zu Froschkonzerten ein, wachst mit Affenrufen auf, watest durch Matsch, kämpfst gegen Mücken, schwitzt durchgehend – und bekommst dafür ein Stück Welt zu sehen, das sich nicht inszenieren lässt.
Besonders überwältigend ist die unglaubliche Artenvielfalt des Amazonas so hautnah mitzuerleben – von pinken Delfinen über seltene Vögel bis hin zu geheimnisvollen nachtaktiven Tieren. Dieses Gefühl, mitten in einem der artenreichsten Ökosysteme der Erde zu sein, ist einfach unbeschreiblich.
Wenn du offen bist für Einfachheit, neugierig auf wilde Natur und bereit, dich auf Unvorhersehbares einzulassen, wirst du diese Tour lieben. Ich hatte ursprünglich die 3-tägige Expedition gebucht, aber um 2 tage verlängert, weil ich nicht genug von diesem tollen Erlebnis bekommen konnte.