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Tunis, Tunesien: Die besten Tipps & Aktivitäten für deine Reise

Tunis, die Hauptstadt von Tunesien, ist eine Stadt voller Kontraste: orientalisch und modern zugleich, lebendig und doch entspannt, tief verwurzelt in der Geschichte und offen für neue Einflüsse. Zwischen dem Duft von Gewürzen, den Gebetsrufen aus den Moscheen und dem bunten Treiben in den verwinkelten Gassen der Medina (Altstadt) trifft jahrtausendealte Kultur auf den Alltag einer nordafrikanischen Metropole. Die Nähe zum Mittelmeer, antike Ruinen und historische Viertel machen Tunis zu einem Reiseziel, das mit vielfältigen Sehenswürdigkeiten überrascht. Eine Stadt mit so vielen verschiedenen Einflüssen, die einen Besuch zu einem sehr interessanten und voller Überraschung steckenden Trip machen.

Ob du durch die Souks der Medina schlenderst, den zentralen Markt von Tunis (Marché Central) erkundest, die römischen Ruinen von Karthago oder den benachbarten malerischen Küstenort Sidi Bou Saïd
besuchst – die Stadt bietet zahlreiche Aktivitäten und Reisetipps für jeden Geschmack. Für die Pause zwischendurch laden zahlreiche Dachterrassen bzw. Cafés an belebten Plätzen ein, wo man das lokale Leben bei einem Kaffee oder Minztee beobachtet.

In diesem Artikel zeige ich dir die besten Tipps, Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten in und um Tunis, damit du deine Reise entspannt planen und die Stadt von ihren schönsten Seiten kennenlernen kannst. 😊

alles auf einen Blick

  • Lage: in Nordtunesien an der Mittelmeerküste – nur wenige Kilometer vom Meer entfernt

  • Beste Reisezeit: April bis Juni & September bis November (angenehme Temperaturen, ideal für Stadtbesichtigungen)
    Sommermonate Juli & August sehr heiß, Winter mild

  • Dauer des Aufenthalts:
    Mindestens 3–4 Tage für Stadt, Medina & Karthago; mit Ausflügen ins Umland auch 5–7 Tage sinnvoll

  • Atmosphäre: Lebendig, orientalisch, historisch – Mischung aus Medina-Alltag, modernen Vierteln, Cafékultur und mediterranem Flair

  • Highlights in und um Tunis:

    • Medina von Tunis (UNESCO-Welterbe): verwinkelte Gassen, Souks, Moscheen & traditionelle Handwerksläden

    • Souks & Marché Central: Farben, Gewürze, Street Food & lokales Alltagsleben

    • Karthago: beeindruckende römische Ruinen direkt vor den Toren der Stadt

    • Sidi Bou Said: weiß-blauer Küstenort mit Meerblick & entspanntem Flair
    • Bardo-Museum: eines der wichtigsten archäologischen Museen Nordafrikas
    • Cafés & Dachterrassen: ideal, um bei einem Kaffee das Leben in Tunis zu beobachten

Tips & Wissenswertes

Alle wichtigen Infos zum Reiseland Tunesien findest du detaillierter im Länderguide.

 

  • Klima & Hitze beachten:
    Tunis liegt auf Meereshöhe, dafür kann es – vor allem im Sommer – sehr heiß werden. In den Monaten Juli und August sind Temperaturen über 35 °C keine Seltenheit. Plane Stadtbesichtigungen am besten morgens oder später am Nachmittag ein, trinke ausreichend Wasser und gönn dir zwischendurch Pausen im Schatten oder in Cafés. Im Winter hingegen wird es überraschend kalt, auch wenn die Sonne oft einen trügerischen Eindruck erweckt.
  • Geld & Bezahlung:
    In Tunesien wird mit dem tunesischen Dinar (TND) bezahlt. Bargeld ist vor allem in Souks, auf Märkten und in kleineren Cafés üblich. Geldautomaten gibt es in Tunis viele und sie funktionieren in der Regel zuverlässig mit internationalen Karten. Kreditkarten werden eher in Hotels, größeren Restaurants und modernen Geschäften akzeptiert.

  • Sicherheit:
    Tunis gilt insgesamt als sicher für Reisende. Wie in jeder größeren Stadt solltest du in belebten Gegenden, Souks und öffentlichen Verkehrsmitteln auf Taschendiebe achten. Wertsachen nicht offen zeigen und nachts lieber ein Taxi/Taxi-App benutzen. Ich habe mich in Tunis rundum wohl und sicher gefühlt, besonders in zentralen Vierteln und tagsüber.

  • Unterkunft: Beliebte Gegenden zum Übernachten sind das Stadtzentrum (nahe Medina & Märkten) sowie Viertel Richtung Küste. Hier findest du eine gute Auswahl an Hotels, Boutique-Unterkünften und Gästehäusern. Viele Reisende buchen ihre Unterkunft vorab über Booking.com.

  • Wetter & Kleidung:

    Leichte, luftige Kleidung ist ideal, vor allem im Sommer. Für Moscheen und die Medina empfiehlt sich respektvolle Kleidung (Schultern und Knie bedeckt). Abends kann es – besonders im Winter – etwas kühler werden, eine leichte Jacke schadet nicht.

  • Essen & Trinken:
    Unbedingt probieren: Brik (gefülltes, knuspriges Teigblatt), Couscous, Ojja und frischer Minztee. In lokalen Restaurants gibt es oft einfache Tagesgerichte zu fairen Preisen. Street Food ist lecker, aber wähle Stände mit viel Betrieb. Leitungswasser besser nicht trinken, sondern auf abgefülltes Wasser zurückgreifen.

  • Internet:
    SIM-Karten bekommst du günstig in Handyshops und an vielen Kiosken, z. B. von Ooredoo, Orange oder Tunisie Telecom. Mobile Daten sind preiswert und die Netzabdeckung in Tunis gut.

beste Reisezeit

Die beste Zeit, um Tunis zu besuchen, ist im Frühling (April bis Juni) oder im Herbst (September bis November). In diesen Monaten sind die Temperaturen angenehm, die Sonne scheint häufig und die Stadt lässt sich optimal erkunden. Besonders der Frühling ist beliebt, da alles grünt und blüht, während die Sommermonate Juli und August sehr heiß werden können. Dann sind Temperaturen über 35 °C keine Seltenheit, was längere Stadtbesichtigungen anstrengend macht. Wer die Stadt und die Küste in Ruhe erkunden möchte, profitiert in der Nebensaison generell immer von weniger Touristen – informier dich einfach vorher über die Wettervorhersage und vermeide lokale Ferienzeiten.

Ich war Ende Dezember über den Jahreswechsel dort, was auch funktioniert, aber nicht optimal ist. Erstens ist dann Ferienzeit in Tunesien und benachbarten Ländern und viele Unterkünfte waren komplett ausgebucht und zweitens war es teilweise wirklich frisch um die 10°C. Die Sonne am Tag vermittelt zwar einen warmen Eindruck, aber sie kann ziemlich trügerisch sein, sodass man sich trotzdem gut warm anziehen sollte. 

Anreise nach Tunis

Von Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es zahlreiche Direktverbindungen, insbesondere aus großen Städten wie Frankfurt, München, Zürich oder Wien. Der internationale Flughafen Tunis-Carthage (TUN) liegt nur etwa 7 km (20–30 Minuten) nordöstlich des Stadtzentrums.

Zwischen Flughafen und Zentrum gibt es einen Shuttlebus. Die Bushaltestelle ist direkt bei den Taxiständen vor dem Flughagen. Für nur 1 Dinar gelangst du so ins Zentrum, genau genommen zur Station Terminus Tunis Marine (Google Maps). Von dort aus kannst du zur Unterkunft laufen oder mit dem Taxi / Taxiapp fahren. Alternativ nimmst du direkt ein Taxi vom Flughafen.

Wer es etwas abenteuerlicher mag oder einen Roadtrip durch Tunesien plant, kann auch per Fähre aus Europa anreisen. Beliebte Abfahrtsorte sind z. B. Genua, Livorno oder Civitavecchia in Italien sowie Marseille in Frankreich. So lässt sich das Auto direkt mitnehmen und die Reise flexibel gestalten.

Transport in und um Tunis

Viele Sehenswürdigkeiten in Tunis selbst lassen sich einfach zu Fuß erkunden, insbesondere innerhalb und nahe der Medina. Für weiter außerhalb gelegene Sehenswürdigkeiten, wie z.B. das Bardo Museum, bietet sich eine Fahrt mit dem Taxi oder Ride Hailing per inDrive oder der Yassir App an. Dabei ist eine einfache Taxifahrt oftmals deutlich günstiger als übers Ride Hailing, achte nur darauf, dass das Taxameter eingeschaltet ist. 
Tunis verfügt außerdem über eine moderne Straßenbahn (Metro légère de Tunis), die viele zentrale Stadtteile miteinander verbindet. Besonders praktisch für Touristen: Sie fährt regelmäßig, ist günstig und klimatisiert. Für Ausflüge in die Umgebung, z. B. nach Karthago oder Sidi Bou Saïd, eignet sich die TGM-Bahn, die entlang der Küste verkehrt. Beide Systeme sind sicher, zuverlässig und preiswert. Noch günstiger sind die Busse. Das Busnetz in Tunis deckt viele Strecken innerhalb der Stadt ab. Fahrpläne sind vorhanden, aber an den Haltestellen nicht immer klar ausgeschildert. Außerdem fand ich es schwierig, Informationen über die Buslinien und Haltestellen herauszufinden.

 

Wenn du dich von Tunis aus im Land bewegen willst, hast du generell folgende Möglichkeiten: organisiserte Rundtouren, Mietauto, Zug, Bus oder Louage (Minivans). Mehr Infos dazu hier: 

organisierte Rundtouren

Du kannst zum einen eine organisierte Rundtour buchen (z.B. über getyourguide) die alle möglichen Highlights abdeckt und auch den Transport, Guides und Unterkünfte beinhaltet. Klassischerweise fliegen Touristen den größten Flughafen Aeroport de Tunis-Carthage  bei der Hauptstadt Tunis an. Von Tunis aus starten zahlreiche Tagesausflüge sowie mehrtägige Rundreisen, etwa zu historischen Stätten wie Karthago, Kairouan oder dem Amphitheater von El Djem, aber auch in den Süden des Landes, inklusive Sahara, Oasen und Wüstentouren. Organisierte Touren sind besonders praktisch, wenn du wenig Zeit hast oder dich nicht selbst um Planung und Logistik kümmern möchtest.

Ein Mietwagen bietet in Tunesien grundsätzlich die größte Flexibilität, vor allem wenn du die abgelegeneren Orte bereisen, dich aber nicht an eine geführte Tour binden möchtest. Dazu zählen z.B. Matmata, Tataouine oder die Oasen rund um Tozeur.

Die Straßen sind größtenteils gut ausgebaut, insbesondere entlang der Küste und zwischen größeren Städten. Der Verkehr kann in Städten wie Tunis oder Sfax chaotisch wirken, außerhalb wird das Fahren deutlich entspannter.

Die Spritpreise sind im Vergleich zu Europa moderat, und Mietwagen sind preislich oft attraktiv. Für Fahrten ins Landesinnere oder in Wüstenregionen solltest du dich jedoch gut vorbereiten, da Beschilderung und Infrastruktur nicht überall optimal sind. Ein internationaler Führerschein wird offiziell empfohlen – auch wenn manche Reisende berichten, dass der deutsche Führerschein ausreicht, solltest du dich darauf nicht verlassen.

 

Wenn du in Tunesien mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs bist, hast du grundsätzlich 3 Optionen: Bus, Zug oder Louages (Sammeltaxis in Minivan-Form). Für keine dieser Varianten lassen sich Tickets zuverlässig online buchen – meist kauft man sie erst vor Ort und muss darauf hoffen, dass noch Plätze verfügbar sind. Ehrlich gesagt empfand ich das Reisen mit öffentlichen Verkehrsmitteln in Tunesien selbst als nervig und teilweise frustrierend, obwohl ich sonst sehr backpacker-erprobt bin.

Das Bahnnetz verbindet vor allem die Küstenstädte wie Tunis, Sousse, Sfax oder Gabès. Züge sind günstig, aber nicht besonders komfortabel und oft unzuverlässig. Tickets bekommst du direkt am Bahnhof am Schalter oder an Automaten. Eine Online-Buchung über die staatliche Bahn (SNCFT) ist zwar theoretisch möglich, in der Praxis aber umständlich und wenig verlässlich. Eine Ausnahme bildet die Küstenbahn zwischen Sousse, Monastir und Mahdia, die vergleichsweise gut funktioniert.

Busse werden von verschiedenen Anbietern betrieben und decken viele Strecken ab, sind jedoch häufig langsam. Tickets kauft man am Busbahnhof, bei lokalen Agenturen oder direkt beim Fahrer. Online-Tickets sind selten, meist findet man im Internet höchstens grobe Fahrpläne oder Preisangaben. Für längere Strecken in den Süden gibt es außerdem Nachtbusse, die vor allem von der Bab Aliwa Bus Station abfahren.

Louages sind das wichtigste Verkehrsmittel für Einheimische, um sich zwischen Städten in Tunesien fortzubewegen. Dabei handelt es sich um Sammeltaxis in Minivan-Form. Sie fahren los, wenn alle Plätze besetzt sind, sind dafür aber schnell, sehr günstig und decken nahezu das ganze Land ab.

In nahezu jeder Stadt gibt es eine Louage-Station, in größeren Städten sogar mehrere. 

In Tunis gibt es mehrere Louage-Stationen, die jeweils unterschiedliche Regionen bedienen. Wichtig zu wissen: Louages in entlegene Regionen, insbesondere nach Tataouine, fahren sehr früh am Morgen, da die Strecken lang sind. Oft ist zwischen 7 und 9 Uhr bereits die letzte Abfahrt – früh da sein lohnt sich also. In folgender Tabelle findest du eine Übersicht über die Stationen und die Ziele. 

Louage-Station

Louages nach...

in den Norden und Nordwesten des Landes, etwa nach Bizerte, Tabarka oder El Kef

Cap-Bon-Region sowie viele südliche Ziele.

Richtung Südtunesien – darunter Sousse, Kairouan, El Djem, Djerba, Sfax, Tozeur oder Douz

für Tataouine gibt es sogar eine eigene Louage-Station.

Aktivitäten in und um Tunis

Medina von Tunis & Souks – Das Herz der Stadt erleben

  

Die Medina von Tunis ist das historische Zentrum der Stadt und gehört zum UNESCO-Welterbe. In den engen, labyrinthartigen Gassen reihen sich Souks, kleine Werkstätten, Moscheen und traditionelle Wohnhäuser aneinander. Jeder Souk ist auf bestimmte Waren spezialisiert – von Gewürzen und Parfum über Textilien bis hin zu Schmuck und Leder. Am schönsten ist es, sich ohne festen Plan treiben zu lassen, in kleine Innenhöfe zu spähen und das geschäftige Treiben zu beobachten. Besonders morgens und am späten Nachmittag zeigt sich die Medina von ihrer authentischsten Seite.

 

Marché Central – Farben, Gerüche & tunesischer Alltag

 

Der Marché Central (zentraler Markt) liegt unweit der Medina und ist einer der lebendigsten Orte der Stadt. Zwischen Fischständen, frischem Gemüse, Gewürzbergen und kleinen Garküchen herrscht vom frühen Morgen an reger Betrieb. Hier kaufen Einheimische ihre täglichen Lebensmittel ein, was den Markt besonders authentisch macht. Ein Besuch lohnt sich nicht nur zum Schauen, sondern auch, um einfache tunesische Gerichte direkt vor Ort zu probieren.

 

Bardo-Museum – Römische Mosaike & Geschichte

 

Das Bardo-Museum gilt als eines der wichtigsten Museen Nordafrikas und ist vor allem für seine beeindruckende Sammlung römischer Mosaike bekannt. Die kunstvoll gestalteten Bodenmosaike stammen aus verschiedenen Regionen Tunesiens und erzählen Geschichten aus der Antike. Auch die weiteren Ausstellungen zur Geschichte des Landes sind informativ und gut aufbereitet. Der Museumsbesuch lässt sich ideal mit einem ruhigeren Vormittag abseits des Stadttrubels verbinden. Am Ende des Besuchs kannst du einen Kaffee im hübschen Café des Museums genießen.

 

Cafés & Dachterrassen – Entschleunigen in Tunis

 

Zwischen Sightseeing und Stadtleben lohnt es sich, bewusst Pausen einzulegen. In Tunis findest du zahlreiche Cafés und Dachterrassen, auf denen du bei einem Kaffee oder Minztee das Geschehen beobachten kannst. Besonders rund um die Medina und in zentralen Vierteln gibt es schöne Aussichtspunkte über die Dächer der Stadt. Diese Momente der Ruhe gehören für viele zu den schönsten Erlebnissen in Tunis.

 
 

Ville Nouvelle – Moderne & koloniale Architektur

 

Die Ville Nouvelle bildet einen spannenden Kontrast zur historischen Medina. Breite Boulevards, koloniale Gebäude aus der französischen Zeit und moderne Geschäfte prägen das Viertel. Hier zeigt sich Tunis von einer urbaneren, westlich geprägten Seite. Ein Spaziergang durch die Gegend eignet sich gut, um die Vielfalt der Stadt besser zu verstehen.

 
 
Geführte Touren & Food-Touren – Tunis verstehen lernen
 

Geführte Stadt- oder Medina-Touren sind eine gute Möglichkeit, tiefer in die Geschichte und Kultur von Tunis einzutauchen. Besonders Food-Touren oder geführte Marktbesuche bieten spannende Einblicke in die tunesische Küche und Esskultur. Mit einem lokalen Guide erfährst du Hintergründe, die du alleine oft nicht mitbekommst. Gleichzeitig entdeckst du Orte, an denen man sonst einfach vorbeilaufen würde.

 
 

Kochkurs – Die Vielfalt der tunesischen Küche entdecken

 

Die tunesische Küche ist überraschend vielfältig und stark von unterschiedlichen Einflüssen geprägt – arabisch, berberisch, mediterran, osmanisch und französisch. In einem Kochkurs lernst du nicht nur typische Gerichte wie Couscous, Brik oder Ojja zuzubereiten, sondern auch den bewussten Umgang mit Gewürzen wie Harissa, Kreuzkümmel oder Koriander. Oft beginnt der Kurs mit einem gemeinsamen Einkauf auf dem Markt, z. B. im Marché Central, bevor es ans Kochen geht. Eine tolle Möglichkeit, tiefer in die Kultur einzutauchen und die Aromen Tunesiens besser zu verstehen.

 

Hammam-Besuch – Traditionelle Entspannung

Ein Besuch in einem traditionellen Hammam ist eine besondere Möglichkeit, tunesische Alltagskultur kennenzulernen. Die öffentlichen Badehäuser sind schlicht, aber authentisch und werden vor allem von Einheimischen genutzt. Der Ablauf ist meist einfach und wenig touristisch, was die Erfahrung umso ursprünglicher macht. Nach dem Besuch fühlt man sich nicht nur sauber, sondern auch tief entspannt.

 

Karthago – den Spuren der Antike

 

Die antiken Ruinen von Karthago zählen zu den bedeutendsten historischen Stätten Tunesiens und liegen nur wenige Kilometer außerhalb von Tunis. Über das heutige Stadtgebiet verteilt findest du Überreste römischer Thermen, Villen, Amphitheater und Hafenanlagen. Die einzelnen Sehenswürdigkeiten lassen sich gut miteinander kombinieren, auch wenn sie nicht kompakt an einem Ort liegen. Besonders beeindruckend ist die Lage vieler Ruinen mit Blick auf das Mittelmeer. Ein Ausflug nach Karthago lässt sich wunderbar mit Sidi Bou Saïd kombinieren, da beide Orte nah beieinander liegen.

 

Sidi Bou Saïd – Weiß-blaue Idylle am Meer

 

Sidi Bou Saïd ist ein kleiner, malerischer Küstenort nördlich von Tunis und bekannt für seine weiß-blauen Häuser und blumengeschmückten Gassen. Beim Schlendern durch den Ort eröffnen sich immer wieder schöne Ausblicke auf das Mittelmeer. Zahlreiche Cafés laden dazu ein, eine Pause einzulegen und das entspannte Flair zu genießen. Besonders zum Sonnenuntergang ist Sidi Bou Said ein beliebtes Ausflugsziel. Ein Ausflug nach Sidi Bou Saïd lässt sich wunderbar mit Karthago kombinieren, da beide Orte nah beieinander liegen. 

Fazit

Tunis ist ein Reiseziel, das viele überrascht. Zwischen historischer Medina, lebendigen Souks, antiken Ruinen und entspannten Momenten in Cafés oder auf Dachterrassen zeigt die Stadt eine beeindruckende Vielfalt. Die kurzen Wege zwischen Stadt, Meer und Geschichte machen es leicht, in kurzer Zeit viel zu erleben, ohne dass es sich gehetzt anfühlt.

Ob du durch die Gassen der Altstadt schlenderst, römische Geschichte in Karthago erkundest, in Sidi Bou Said den Blick über das Mittelmeer genießt oder die tunesische Küche bei einem Kochkurs entdeckst – Tunis bietet eine spannende Mischung aus Kultur, Genuss und Alltag. Wer sich Zeit nimmt, hinter die ersten Eindrücke zu schauen, wird schnell merken: Tunis ist weit mehr als nur ein Zwischenstopp und eignet sich perfekt für einen abwechslungsreichen Städtetrip in Nordafrika.

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